Schicken Sie keine Kinder zum Bier holen!

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Wer so verschwommen sieht, dem macht das Stadtfest keinen Spaß mehr!

Kinder sind etwas Wunderbares und Erwachsenwerden oft nicht leicht und mit vielen Versuchungen und Gefahren verbunden. Eine davon ist Alkohol, der als gängigste Droge gerade für Jugendliche und Kinder oft viel zu leicht zugänglich ist.

Wir versuchen beim Stadtfest immer wieder zu sensibilisieren und weisen auf diese Problematik hin.

So muss jeder Verein und Gastronom eine Erklärung unterschreiben, dass er sich an die Regeln des Jugendschutzgesetzes hält, an Kinder und Jugendliche keinen Alkohol ausschenkt und auch Jugendliche nicht in einem Bereich helfen lässt, in dem sie mit Alkohol, den sie nicht selbst konsumieren dürfen, in Kontakt kommen.

Mit unterschreiben ist es nicht getan - und das wissen alle. Daher müssen die Verantwortlichen am Ausschank auch nachfragen und sich notfalls einen Ausweis zeigen lassen. Das gefällt nicht jedem.

Helfen Sie mit, dass Kinder und Jugendliche Spass am Stadtfest haben und kein Unheil erleben.
Schicken Sie keine Kinder zum Bier holen, schauen Sie nicht weg, wenn Sie betrunkene Kinder und Jugendliche sehen. Als Mitarbeiter an den Ständen - lassen Sie sich den Ausweis zeigen und trauen Sie sich NEIN zu sagen, auch wenn das zum Teil unangenehm ist.

Auf dem Stadtfest ist neben der Polizei auch jederzeit unsere Security bei Problemen Ihr Ansprechpartner.

Komasaufen ist Trend: no fun …

Der Trend zum exzessiven Trinken bei Jugendlichen ist weiterhin ungebrochen. Jeder fünfte Jugendliche betrinkt sich mindestens einmal im Monat mit mindestens fünf oder mehr Gläsern Alkohol. Häufig folgen diesem Rauschtrinken Gewalttaten.

Flatrate-Trinken bei Homepartys und in der Öffentlichkeit ist für viele "cool" - mit erschreckenden Auswirkungen und massiven Schäden für die Gesundheit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2009 rund 26.400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Dies stellt erneut einen Anstieg von knapp drei Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 178 Prozent gestiegen (2000: 9.500 Kinder und Jugendliche). Darüber hinaus steigt die Zahl von Gewalttaten und aggressivem Verhalten unter Alkoholeinfluss.

STAY GOLD setzt auf Genuss mit Verstand: Etwas trinken ist okay - zu viel trinken ist absolut uncool.

STAY GOLD ist eine Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter der Schirmherrschaft von Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung.